Unterstützung durch die ÖGK für Liquiditätsengpässe

Unterstützung durch die ÖGK für Liquiditätsengpässe

Stand 16.3.2020 (EG)

Die österreichische Gesundheitskasse ÖGK hat Unterstützungsmaßnahmen zur Sicherung der Liquidität der Betriebe im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt gegeben.

Die angeordneten Notmaßnahmen der Regierung können zu drastischen Engpässen bei der Liquidität der Betriebe, bis hin zum gänzlichen Ausfall der liquiden Mittel führen. Wichtig in diesem Zusammenhang: die gesetzliche Fälligkeit der Beiträge bleibt bestehen.

Die ÖGK unterstützt die Betriebe mit einigen ganz wesentlichen Zahlungserleichterungen:

  •  Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
    •   Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
    •   Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
    •   Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
    •   Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

    Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen. Sollte es coronabedingte Verzögerungen geben, entfallen Strafen auf Antrag. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.
     

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020.

Bei Fragen oder Unklarheiten können sich Dienstgeber an die Dienstgeberservicestelle der ÖGK wenden, weitere Infos gibt es auch auf der Website unter www.gesundheitskasse.at.